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  Kurt Cobain - Godspeed ::: B. Legg, J. McCarthy, Flameboy
Review

Kurt Cobain - Godspeed - Sein Leben als Comic
Kurt Cobain - Godspeed
Sein Leben als Comic
B. Legg, J. McCarthy, Flameboy
Schwarzkopf & Schwarzkopf
 
Rock-Comic
ISBN 3-89602-489-2, Hardcover mit Schutzumschlag im Großformat 24x30 cm, durchgehend vierfarbig, 19,80 Euro

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Nirvana - Teen Spirit (Buch)

Nichts gegen Rock-Comics. Bei einer Freundin liegt seit Ewigkeiten ein britisches Sex-Pistols-Comic auf dem Klo, und da man sich bei jedem Vorgang hinsetzen soll, lese ich auch immer wieder gerne im Heftchen um Vicious, Rotten und Co.

Ein bisschen zu schwer und wertvoll für's Örtchen ist der vorliegende Band um einen weiteren Punk, Kurt Cobain. Von der Wiege bis in den Sarg wird das Leben der amerikanischen Ikone in bunten Bildern nacherzählt – eine schöne Sache, wenn man die Biografie des Nirvana-Sängers noch nicht lückenlos verinnerlicht hat, und selbst dann dürfte es gefallen, wie Songs, Zitate und Begebenheiten im Comic aufgegriffen und verarbeitet werden. Doch leider ist die Übersetzung nicht immer geglückt, kommt oft steif daher, und auch der gewählte Schriftsatz passt wenig zur Thematik. Ein bisschen mehr Mut hätte den vielen Sprechblasen bestimmt die passende Authentizität verliehen. Die vermisst man leider auch in den sehr amerikanischen Zeichnungen. Kurt sieht öfter mal nicht aus wie Kurt – das gab es zwar auch im richtigen Leben, aber bei den anderen Nirvana-Mitgliedern wird es dann richtig schwierig. Die beiden sind, wenn keine Instrumente im Spiel sind, nur durch Frisur und Bart zu unterscheiden. Über Courtney Love reden wir daher hier gar nicht erst – das tut der Zeichner auf den letzten, Skizzen gewidmeten Seiten, höchstselbst: Hier entschuldigt sich der Mann mit Namen "Flameboy" bei Courtney Love, dass er kein Porträtzeichner sei, dass er sie aber auf Anfrage jederzeit zeigen würde, wie sie es möchte. Mal davon abgesehen, dass eigentlich jeder Comiczeichner, gerade ein Zeichner biografischer Comics, ein großartiger Porträtkünstler sein sollte, muss an dieser Stelle das Wort "Anbiederung" fallen. Oder ist da etwa immer noch jemand in Courtney verliebt?

www.die-leseprobe.de
 
Daniel Giebel

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