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Robbie Williams – Angels & Demons ::: Paul Scott |
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Der Zusatz "Inoffizielle Biografie" drängt so ein wenig die Hoffnung auf, dass man hier diverse kleine Geheimnisse zu lesen bekommt, die es in offiziellen Biografien nicht gibt. Der Blick hinter die Kulissen scheint größer und ungeschminkter. Es werden Dinge preisgegeben, die das Bild der Person, deren Leben hier vor aller Augen ausgebreitet wird, gravierend zu revidieren in der Lage sein kann.
Genau dieses lässt einen sicherlich nach "Angels & Demons", der vom ehemaligen "Sunday Mirror"-Redakteur Paul Scott verfassten Geschichte des derzeit größten britischen Popstars Robbie Williams greifen. Wahrscheinlich könnte man sich einer gehörigen Portion Enttäuschung gegenüber sehen, wäre der Stil, in dem die zumeist bekannten Tatsachen niedergeschrieben sind, nicht so, dass es sich wie eine gute Geschichte liest. Eine Geschichte, die Robbie Williams bereits selbst in diversen Interviews und durch die von Paparazzis umfangreich dokumentierten Eskapaden erzählt hat. Und Eskapaden gab es nach seinem Ausstieg aus der wahrscheinlich wichtigsten Boy Band Englands eine ganze Menge. Wie bereits angedeutet: Paul Scott hat all diese anschaulich und spannend beschrieben – doch die Fragen, die mir derzeit nicht einmal einfallen, hat er nicht beantworten können. – Da fällt mir doch noch eine Frage ein: Warum haben sich das Oasis-Brüderpaar und Robbie Williams denn nun zu so erbitterten Feinden entwickelt, wo doch scheinbar alles zu einer großartigen Rotzlöffelfreundschaft hätte werden können? – Aber auch diese Frage hat Scott nicht geklärt und weder Robbie, noch die Gallagher-Brüder werden eine Antwort darauf geben, die mit der Wahrheit auf einer Stufe steht...
Carsten Bäumer
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