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CD-Review Sophie Zelmani Sophie Zelmani   CD-Review ::: Sophie Zelmani - Sophie Zelmani

Review Sophie Zelmani - Sophie Zelmani  
Review

Sophie Zelmani
Sophie Zelmani
Columbia / Sony Music

Folk, letzten Endes
 
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Wäre nur Zelmani drin, wo Zelmani draufsteht, wäre diese Platte schon das Anfassen nicht wert. Doch Dank des vielseitigen Musikers, Produzenten und - hier vor allem - Arrangeurs Lars Halapi hören wir Sophies Songs in facettenreichem Folk, der mit hörenswerten Highlights überrascht. Schon die jahrmarktmäßige Schellenkranz-Percussion in "Stand By" lässt aufhorchen, "There Must Be A Reason" rockt mit hart gerissenen Akkorden und süßen Dubi-Dubi-Dups, das erfrischende Sax-Spiel in "A Thousand Times" prickelt im Ohr wie Gerri auf der Zunge und im mit hohem Mitwipp-Faktor gesegneten "You And Him" genießen wir Gitarrenarbeit der spanischen Schule, samt Streichern und zugehörigen Handclaps. Dazu ist Zelmani und Halapi mit "I'll See You (In Another World)" der ganz große Wurf gelungen, Kategorie "Ballade läuft Amok". Trotz der grundsätzlich beschaulichen Stimmung des Albums will Langeweile nicht recht aufkommen. Das liegt zum Teil an der entzückenden Kürze der meisten Stücke, die der Drei-Minuten-Grenze nur von Weitem winken können, vor allem aber liegt es an Lars Halapis Gespür für Arrangements. Die Songs sind nicht zu einfach gestrickt und nicht zu verschroben zusammen gebastelt. Werden Streicher eingesetzt, sind sie der Aufgabe angemessen und überladen das Stück nicht. Rockt die Platte, dann mit der Akustischen: gerissen, schlicht und direkt in den Bauch. Das ist eine Kunst und leider selten (remember Ezio, auf dem letzten SWF3 New Pop Festival?). Dazu gesellen sich irre Horn-Attacken, die dir die Luft nehmen wie aggressive Bienenschwärme. Trotz der Gewöhnlichkeit der Themen (Liebe, Frau werden, Respekt) und ihrer sprachlich wenig raffinierten Ausarbeitung, sowie den beiden Totalausfällen "So Good" und "Always You" ist das Album eine ansprechende, oft mitreißende Debüt-Arbeit. Wer Vergleiche mag, denke sich Sophie Zelmani zwischen einer frühen akustischen Etheridge, Sheryl Crow und einer rauer produzierten, frühen Suzanne Vega mit Morissette-Energie. Am besten jedoch wird es sein, ihr sperrt die eigenen Ohren auf.
 
Robert Schmidt
> Alle Beiträge von Robert Schmidt
 
Weitere CDs von Sophie Zelmani:
> The Ocean And Me
> Memory Loves You
> 1995-2005 - A Decade Of Dreams
> Love Affair


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