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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Yes - Keys To Ascension |
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Das Viertel-Jahrhundert ist voll und Yes existieren immer noch. Sieht man von den Soloausflügen eigentlich aller Musiker ab, gab es auch immer das ein oder andere Lebenszeichen der Bühnen-Gigantomanen. Die Zeit für ein Wiederaufleben der Classic-Rocker scheint gut gewählt, verspieltere Arten im Metal und Rock deuten schon seit einigen Jahren auf ein neuerliches Aufflackern dieser sehr episch angelegten Spielart der Musik hin.
Yes haben sich anlässlich ihres Jubiläums in Kalifornien zu dreitägigen Live-Aufnahmen durchgerungen und eine Doppel-CD aufgenommen, die sie mit Klassikern ihrer Mitt-Siebziger-Periode eigentlich schon hörenswert gefüllt haben. Als Zugabe gibt es allerdings noch zwei neu eingespielte Studio-Tracks, die den Vorsatz untermauern, in nächster Zeit doch wieder gemeinsam zu arbeiten. Und sie sind die alten geblieben, abgesehen von einigen leichten handwerklichen Schwächen, die bei Steve Howe auffallen, haben die Live-Tracks die Qualität, die der Fan auch schon vom fantastischen Dreier-Album "Yessongs" ('73) kennt. Und die Ausstattung ist einfach toll. Im Schuber mit Plakat und umfangreichen Booklet setzen sie auch hier ihre Tradition fort und haben das Artwork von Roger Dean machen lassen, der schon seit den Band-Anfängen für sie arbeitet. Ein gelungener Rückblick - ein guter Start in die Zukunft.
Dirk Jessewitsch
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