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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Accept - Predator |
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Wer kennt Sie nicht, die "Balls To The Wall" oder die "Metal Heart" oder die "Russian Roulette", das gehört einfach in jede gute Heavy Metal Sammlung. In den letzten Jahren ist es ein bißchen stiller um die Jungs von Accept geworden. Dabei waren sie keineswegs untätig gewesen, nur die letzten Produktionen waren eben nicht mehr so gut, wie zu Beginn ihrer Karriere. Nach dem Soloversuch von Udo Dirkschneider schien es so, als ob Accept mit sich und mit ihrer Musik einige Orientierungsprobleme hatten. Ziehen wir aber darunter einen Schlußstrich, denn das neue Album liegt schon im Player und das hat es in sich. "Back to the Roots" könnte der Untertitel für dieses Werk lauten. Der Produzent von "Balls To The Wall", Michael Wagener ist wieder dabei und der Baßmann Peter Baltes steht bei einigen Titeln wieder - wie damals - als Sänger hinter dem Mikro. Das gibt der Band hörbaren Aufschwung und neuen Kick . Der Gitarrenvirtuose Wolf Hoffmann besticht mit seinem scharfen, sehr differenzierten Sound in alter Manier. Ein Bonbon der Extraklasse ist Accept mit ihrem Gasttrommler gelungen, er hat schon mit Größen zusammengearbeitet, von denen andere nur Träumen können: Eddie Jobson, Jethro Tull, Frank Zappa, Cher, Freddie Mercury und sogarVince Neil. Wenn das keine Visitenkarte ist?! Heraus kommt bei diesem Cocktail moderner Heavy Metal, teils melodisch und auch hymnenhaft, teils groovend, te ils headbangend und in jedem Fall sehr homogen. Accept sind wieder auferstanden!
OHR
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