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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Toto - Tambu |
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Das neue Buch von Toto ist nun endlich erschienen. Es heißt "Tambu", kostet 35 Cents und ist über Columbia Paperback zu beziehen (ISBN 0-06-09125669-3 pbk.). Die Widmung bestätigt den Verdacht, daß Toto den Tod ihres wohl einzigartigen Schlagzeugers immer noch nicht verwunden haben: "Dedicated in loving memory to Jeff Porcaro". Buch...?! Was ist hier eigentlich los? Das Booklet ist ein kleines Buch mit 13 Kapiteln, was vielleicht die Zeit vertreiben soll, zumindest die ersten vier Stücke lang. Denn dann fängt die neue CD erst an sich im Player wohlzufühlen. Erst dann fängt's an zu grooven, und mit Jenny Douglas-McRae, der hervorragenden schwarzen Solostimme Totos, kommt ein gutes Stück Soul dazu. Mein absoluter Favorite auf Tambu ist aber mit riesigem Abstand Track sieben: "The Turning Point". Sehr dynamisch, funkig. Ja, und danach legt die Scheibe nochmals zu. Jetzt endlich hört man den typischen Toto Sound, jetzt wird's auch poppiger und bleibt nicht vor lauter Softness kleben. Simon Phillips, der Drummer, scheint sich nun auch befreit zu haben und trumpft mit seinem Können auf. Verhaltene Orientierungslosigkeit wechselt hier zu Spielfreude und läßt die gesamte Combo losmarschieren. Das revidiert dann auch den ersten, eher langweiligen Eindruck dieses Albums. Dieser Silberling ist eben gewöhnungsbedürftig, gerade aufgrund dieses seltsamen Anfangs. Dennoch, "Tambu" ist vor allem gegen Ende absolut hörenswert. Noch ein 'Reinhörtip' zum Schluß: der Instrumental-Track 11 ist überhaupt nicht repräsentativ, geht in Richtung Steve Vai und ist ziemlich geil.
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Weitere CDs von Toto:
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