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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: The Tubes - Genius Of America |
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1975, Punk gab's noch nicht und die Rock-Musik suchte einen Ausweg aus der Einfallslosigkeit. Da kamen die überdrehten Tubes mit ihrer Comedy-Show zwischen Rocky-Horror und auf die Spitze getriebenen Glamour-Exzessen gerade recht. Mit meterhohen Plateausohlen - siehe da, heute sind die Dinger wieder in - und einer angedeuteten SM-Show, das Bühnen-Outfit nicht nur der zahlreichen Damen läßt da zumindest Vergleiche zu - auch das ist heute ziemlich in -, eroberten sie schnell die Live-Musik-Szene und hatten mit "White Punks On Dope" einen Rock-Evergreen, den man auch heute noch nicht völlig vergessen hat.
In den Mitt-Achtzigern verging dieser leuchtende Stern am Pop-Himmel langsam in der Bedeutungslosigkeit, versuchte sich in flachem Rock und stellte weiteres Erscheinen irgendwann sang- und klanglos ein.
Mit "Genius Of America" versuchen sie, nach ihrer Anfang-90er Best-Of und der darauf folgenden Tour, ein Comeback und bei den Zweit-Programmen der MTVIVA werden sie offene Türen einrennen. Musikalisch ist seit ihrer Auflösung nichts, aber auch garnichts passiert, und trotzdem, das Comeback dürfte zumindest in den Reihen alter Fans seine Liebhaber finden. Die Songs sind gut, man könnte auch sagen gängig arrangiert und von Richard Marx chartstauglich und "mit Schmiß" produziert. Um das Name-Dropping zu vervollständigen: Prince, oder besser The Artist Formerly Known As Prince, hat die Covergestaltung in mittlerweile liebgewonnener Tradition übernommen. Letztlich ist ein gutes Rock-Pop-Album entstanden, auf dem die Tubes kaum noch mit alter Bissigkeit agieren, aber "Big Brother Is Still Watching You".
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von The Tubes:
> The Best Of The Emi Years
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