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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: The Band - High On The Hog |
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Sie machen Rhythm'n'Blues - meist der ruhigeren Art - und das seit '68. Sie begleiteten Bob Dylan, lösten sich auf und fanden wieder zusammen. Sie sind eine unveränderliche Größe in der Rockmusik.
Auf "High On The Hog" spielen die Veteranen um Drummer und Gründungsmitglied Levon Helm mit beachtlicher instrumenteller Vielfalt ihre Trümpfe aus:
Jede gespielte Note zeugt von tiefem Einverständnis und scheint sagen zu wollen, daß die Jungs da gerade zu nichts mehr Lust haben, als miteinander Musik zu machen. Dies gepaart mit einem kraftvollen, schwer dahinrollenden Groove, vermittelt das Gefühl, bei einem exzellenten Club-Gig dabeizusein, obwohl nur zwei Live-Aufnahmen vertreten sind.
Das Album entstand live im Studio und das ist, wie man hört, die adäquate Methode die (Big-)Band-Qualitäten zu konservieren.
Was Tradition hat, muß längst nicht altbacken sein - auch wenn auf modernistischen Schnickschnack verzichtet wird. Das stellt The Band einmal mehr unter Beweis, ohne dabei gänzlich auf neue Eigenkompositionen zu verzichten. Es finden sich gelungene Covers vom Dancefloor-Hit über J.J.Cale bis zum bislang unveröffentlichten Song aus Bob Dylan's Vermächtnis an The Band (für das man nicht einmal ein ausgesprochener Dylan-Fan sein muß). Ex-Band Richard Manuel ist noch einmal zu hören und selbst die Blueslegende Champion Jack Dupree steigt für sie noch einmal aus dem Grab und greift zum Mikrophon.
"High On The Hog" ist Balsam für die Seele - zumindest für den, der den Unterschied zwischen R&B und C&A kennt.
Guido Wolf
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