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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Susanne Brokesch - Sharing The Sunhat |
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Fabelhaftes Werk, sehr far out und gewagt (auch als Disko B-Veröffentlichung), mindestens drei Schaufeln schwerer als die neue Panasonic. Womit wir beim Thema neue musikalische Mutationen wären. Ähnlich wie die Finnen arbeitet Brokesch im Bereich minimaler elektronischer Narration – ein weites, altes Feld, neu bestellt von eben diesen. Bei Brokesch laufen die Erzählstränge aber selten gemeinsam auf einen engen Punkt zu, wo sie dann Blasen schlagen und um sich selbst kreisen. Sie tupft unabwägbare Gegenschichten, mehrstimmige Linien, in denen sie allein nicht den Überblick verliert. Wir Hörende spüren mal der einen, mal der anderen Schicht nach, um uns hoffnungslos darin zu verlieren, springen hin und her, auf der Suche nach dem gerade verlorenen Klang, isoliert und gefangen im Gewebe. Und dann ist ein Stück zuende.
Die meisten Kompositionen sind wie der Gang in den dunklen Keller, da hilft auch kein Pfeifen lustiger Lieder mehr. Die meditativen, ruhenden Momente sind rar, hinter jeder Schönheit des Klanges verbirgt sich ein ungewisser neuer Weg. Selbst das Pumpen des Bässe ist Schein.
Isolationismus? Post-Industrial? Audiale Kriegführung? Ja, Brokesch wirft tiefe Schatten auf Techno, Elektro und Neue Musik. Die Geräte sind neu, die Anleihen modern, die Mittel neu und morgen ist alles schon wieder überholt.
Hagen
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