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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Supergrass - In It For The Money |
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Die Rückkehr vom Planeten der Affen. Finden Sie nicht auch, daß die drei von Supergrass arge Ähnlichkeit mit den Affen-Kostümen aus der "Planet der Affen-Trilogie" haben?!
Doch doch, haben sie. Jetzt jedenfalls sind sie zurückgekehrt und dürften das Pop-All ein zweites Mal nach "I Should Coco" im Sturm erobern.
"In It For The Money" ist auf der einen Seite ein so unverschämt cleveres Album, als wären die drei schon Jahre im Musik-Biz. Auf der anderen Seite aber klingt es so charmant jugendlich, so unverbraucht, als wäre es ihr erstes Album. Dieser Widerspruch macht Songs wie die erste Single "Richard III.", einen Stomper in Stooges-Manier oder "Tonight", das zunächst auch von Slade oder den Who stammen könnte, später aber in einen bläsergetriebenen Swinger umkippt, so unwiderstehlich, daß man es kaum glauben möchte.
Überhaupt sind die Bläser-Sektionen (Hornograpy; The Kick Horns) eine Bereicherung für den Band-Sound und damit das Tüpfelchen auf dem "I".
"In It For The Money" ist ein so ausgelassenes, so überschäumendes Album, wie es Brit-Pop bis jetzt noch nicht hervorgebracht hatte. Und wirklich: Bisweilen ("It's Not Me") klingen sie nach Supertramp oder 10cc... und es klingt toll.
Andreas Kötter
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