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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Suede - Coming Up |
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Kurz bevor Englands Star-Kult mitsamt seinen häßlichen Auswüchsen Suede zu verschlingen drohte, tat die Band das einzig Richtige und gönnte sich eine lange Pause. Viele hatten sie schon längst abgeschrieben. Doch mit "Coming Up", ihrem dritten Longplayer, melden sich die fünf Briten eindrucksvoll zurück. Suede bewegen sich nach wie vor in ihrem eigenen Universum. Eine künstliche Welt voll Glitter, Glimmer, Sex und Drogen, in der sich alles um Brett Anderson, Sänger und charismatischer Kopf der Band, dreht. Mit seiner unverwechselbaren Stimme verleiht er den Songs die gewisse Magie, die ihn dann im Zusammenspiel mit seiner androgynen und zugleich provokanten Art auf der Bühne zu einem lebendem Kunstwerk mutieren läßt. Das neue Album fällt deutlich eingängiger als sein Vorgänger aus; die erste Single "Trash" rangiert bereits kurz nach Veröffentlichung in den obersten Rängen der Charts. Mit "She", "The Beautiful Ones" oder "Filmstar" hat die Band mindestens noch drei weitere potentielle Hitsingles im Gepäck. Doch gerade die eher melancholischen Tracks ( la "Saturday Night" verleihen diesem Album erst seinen besonderen Reiz. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf die aktuelle Single-Auskopplung mit ihren brillianten B-Sides "Europe Is Our Playground" und "Another No One" hingewiesen.
Helmar Giebel
> Alle Beiträge von Helmar Giebel
Weitere CDs von Suede:
> A New Morning
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