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CD-Review Skunk Anansie Stoosh   CD-Review ::: Skunk Anansie - Stoosh

Review Skunk Anansie - Stoosh  
Review

Skunk Anansie
Stoosh
One Little Indian / Virgin

Crossover-Pop
 
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Gerade mal ein schlappes Jährchen ist es her, daß SKUNK ANASIE mit ihrem fulminanten Debüt "Paranoid & sunburnt" die Musikszene betraten. Das Album verkaufte sich beachtlich, die Band räumte live bei diversen Festivals und ihrer eigenen Tour ab und das ausgekoppelte "Weak" füllt noch immer die Dancefloors der Diskotheken. Etwas überraschend und wohl auch einen Tick zu früh erscheint jetzt bereits der Nachfolger mit dem Titel "Stoosh". Das Album hört sich im direkten Vergleich zum Vorgänger unfertig und zusammengehauen an; so, als wollte man dem überraschenden Erfolg schnell noch mal eben einen drauf setzen. Die durch ihr Auftreten, ihr Outfit (insbesondere von Skin, der glatzköpfigen Sängerin) und ihre provokanten Texte bewußt aggressiv wirkende Band wird diesem Image auf "Stoosh" selten gerecht. Fast schon seicht hören sich manche der diesmal zahlreich vertretenen ruhigen Songs an. Die Power und die Spannung des Erstlings fehlt auf dem platt produziert wirkenden Nachfolger und ein Hit ist auch nirgends auszumachen.CUTDas bislang Gesagte gilt nur für die ersten paar Male, bei denen man "Stoosh" durchhört. Nach mehrmaligen Abspielen der Scheibe geraten Vergleiche zum Vorgänger immer mehr in den Hintergrund; die zunächst harmlos wirkenden ruhigen Songs gewinnen an Intensität und Spannung. Insbesondere das kraftvolle "Milk is my sugar" und das emotionale "Brazen (Weep)" sind bemerkenswert. "Stoosh" ist sicher bewußt für einen breiten Markt produziert worden und hat dabei einiges an Qualität eingebüßt. Ein gutes Album für zwischendurch ist es aber letztendlich doch noch geworden. Manche Alben muß man sich eben erst schön hören.
 
Thomas Aulenbacher
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Weitere CDs von Skunk Anansie:
> Paranoid + Sunburnt


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