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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Sara Craig - Miss Rocket |
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Der Ansatz, die Rolle des Beobachters und der Wunsch möglichst feinfühlige Betrachtungen auszudrücken, rückt Sara Craig in die Ecke einer schwer gestörten Tori Amos (wie sie halt ist), einer Sophie B. Hawkins und ganz entfernt vielleicht noch einer Kate Bush. Craigs kanadische Herkunft stellt sie neben Alanis Morissette.
Ihre Musik aber, der leicht abgehangene Groove darin, stellt Craig neben Donna Lewis. Was zur Schwesternschaft dann fehlt, ist die Happiness und der unbedingte Wille zum Pop. Craig versucht, Musik um eine quasi-visuelle Ebene zu bereichern. Das wollten andere vor ihr auch schon. Von denen haben wir aber nichts mehr gehört, weil sie sich verlaufen haben, sich verloren haben im mittelmäßig mittenbetonten strukturlosen Waber einiger Keyboards. Oder weil sie einfach Verlorene sind, Gefallene wie Lisa Germano.
Sara Craig aber ist lebendig und ausreichend zielsicher. Warmer Groove allüberall auf "Miss Rocket". Manchmal zu wenig konkret, zu wenig punktuiert, bildet er den festen Boden, auf dem sich Craig's leise Landschaften ausbreiten. In diesen Bildern bewegt sie sich mit Leichtigkeit und unpeinlicher Anmut. Craig singt auf weiche Art, im Sinne von flexibel, nicht erstarrt. Nicht nur nett, nicht nur süß, nicht nur zart, nicht nur tieftraurig, nicht nur zornig.
Letztlich - die Platte ist nicht überwältigend, weil die Musik einfach zu wenig mitreißend ist. Doch sie ist schön anzuhören, ruhig, in Ruhe, zu Hause, das Selbst zu pflegen.
Robert Schmidt
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