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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Samael - Passage |
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Wer nun befürchtet oder gar angenommen hatte, SAMAEL würden durch die Umfunktionierung von Schlagzeuger zum Tastenquäler in Richtung Weichspülmusik tendieren, dem versetzen die vier Schweizer einen herben Tritt in den Ar... ! "Passage" ist nicht die typische Weiterentwicklung einer überragenden Band dieses Genres, nein, es ist noch viel mehr als das.
"Passage" besticht durch geniale Arrangements, weitreichende Experimentierfreudigkeit und soundtechnisch purem Bombast, den wieder einmal Waldemar Sorychta (u.a. "Irreligious" - Moonspell) herbeigezaubert hat. Mit Keyboard-lastigen Rhythm-Parts, verstärkt durch wuchtige, immer wiederkehrende Gitarrenriffs und Vorphs aggressive Lyrics, schaffen Samael eine permanent bedrohlich wirkende, finstere Atmosphäre.
Die Hereinnahme eines zweiten Gitarristen (Kaos) sowie die Entscheidung, alle Drum-Tracks selbst zu programmieren, sind bezeichnend für die Suche nach immer neuen Ideen und Variationsmöglichkeiten auf dem Weg zur Perfektion.
Angesichts des Durschnittsalters von gerade mal 23 Lenzen darf man für die Zukunft noch einiges von dieser Band erwarten, und sie wären nicht mehr Samael, wenn sie uns enttäuschen würden.
Beim Präsentationskonzertin der Kölner Live Music Hall jedenfalls konnten sie live voll überzeugen.
Oliver Kämper
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