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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Pothead - Learn To Hypnotize |
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Über die Weihnachtsfeiertage haben sie die Geduld meiner Nachbarn strapaziert und mittlerweile kenne ich die sechzehn Titel des Albums wohl vorwärts und rückwärts. Pothead sind für mich die Gitarren-Entdeckung des Frühjahres: Das Trio aus zwei Amerikanern an den Saiten und einem deutschen Schlagzeuger geht aufgeräumt und, wie der Titel schon sagt, beinahe hypnotisch zu Werke. Denn trotz der radiotauglichen 3-Minutenlänge der Titel bauen sie Spannungsbögen meist langsam auf und werden ihrem Namen mehr als gerecht. Auf der solide tragenden, wuchtigen Basis des ungeheuer markanten und sparsamen Schlagzeugs von Sebastian Meyer entwickeln sich eingängige Gitarren-Perlen von zeitloser Schönheit mit unaufdringlicher Tiefenwirkung. Gitarre, elektrifiziert und akustisch, Bass oder Drums grooven ein und ändern den einmal gefaßten Vorsatz nie, dich in einen hypnotischen Strudel zu ziehen. Am auffälligsten ist allerdings das markante Organ des Sängers und Gitarristen Brad, der zwischen Sprechgesang und Shouting Geschichten aus seiner direkten Umgebung in einfache Melodien faßt , um diese dann gegen die des eigenen Gitarrenspiels zu setzen. Man hört ihre Einflüsse deutlich heraus, auch wenn diese sich von der 60s-Psychedelic über Pink Floyd und Black Sabbath bis in die neuere Alternative Szene spannen, aber mit "Learn To Hypnotize" sind sie fern jeden Plagiats. Es wird nicht der ganz große Wurf, aber sicher ist, daß sie, endlich bei einem Major gelandet, '97 zu ihrem Jahr machen können.
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von Pothead:
> Tuf Luv > Grassroots > Fair Ground > USA! > Pot Of Gold > Desiccated Soup
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