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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Dulce Pontes - Lagrimas |
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Was für uns mangels besserer Bezeichnungen unter dem Oberbegriff Ethno firmiert, ist für die Portugiesen einfach Popmusik, und Dulce Pontes ist auf eben diesem Gebiet ein Superstar. Nur eben keiner von der üblichen Sorte. Nachdem Ofra Haza vor einigen Jahren den Weg für diese Musik freigemacht hat, kommt immer wieder eins dieser außergewöhnlichen Talente an unsere von anglo-amerikanischer Einheitskost verklebten Ohren. Spärlich sind sie, aber dafür handverlesen, diese Versuche, Tradition mit der aktuellen Popmusikszene zu versöhnen und, so ganz nebenbei, alte Werte zu vermitteln. Pontes sucht sich ihre Zutaten im portugiesischen Fado und den klassischen Gitarrenstücken der iberischen Halbinsel und nähert sich dabei bisweilen stark an die bulgarischen Rundfunkchöre an, die vor einigen Jahren Furore machten. Eine interessante Popproduktion, die gerade der ungewöhnlichen Stimme wegen Tiefgang erreicht.
Dirk Jessewitsch
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