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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Okolokolo - The Legend Of The Amazon Indians |
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Okolokolo führt uns an die Wurzeln der Indios des Amazonasgebietes zurück. Wir werden mit einer ungewöhnlichen, fremden Sprache konfrontiert, die hauptsächlich im Rachen stattzufinden scheint. Gesänge, Sprachgesänge und Texte über Synthimusik, das ist eigentlich schon alles, was hier passiert. Doch dadurch konstituiert sich eine Stimmung, die einerseits kraftvoll, würdevoll, aber auch melancholisch ist, die in jedem Fall zuhören läßt. Und genau das will dieses Album, das Hinhören und Zuschauen provozieren. So ist auch im Booklet zu lesen, daß das Ziel dieser CD ist, klarzumachen, daß mit jedem Baum, der im Amazonasgebiet gefällt wird und und mit jedem sterbenden Indio ein Teil von uns verschwindet. Zwar transportiert sich durch das bloße Anhören kein Inhalt, doch wird dadurch der erste Schritt zu einer Annäherung gemacht, ein Interesse geweckt, daß dann vielleicht Konsequenzen haben kann. Zum Schluß dieser lohnenswerten CD noch eine kleine Geschichte aus dem Booklet (worin die Übersetzungen ins Deutsche schauderhaft sind): Die siebte Dimension
Als Wata Tanka die sechs Grundrichtungen (Osten, Süden, Westen, Norden, Oben, Unten) definiert hatte, fehlte ihm nur noch eine. Es war die Weiseste und Kraftvollste. Daher suchte Wata Tanka dafür einen Ort, der nur sehr schwer zu finden sein würde. Schließlich entschied er sich, sie dort zu verstecken, wo die Menschen erst zum Schluß hinschauen - in ihrem Herzen.
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