 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: NAS - It Was Written |
 |
Schon vor zwei Jahren wurde Nasir Ben Olu Dara Jones für sein Debüt "Illmatic" als der hoffnungsvollste New School-Act gefeiert.
Vom "Lou Reed des Hip Hop" war die Rede ob der realistischen Betrachtung urbanen (Ghetto-)Lebens, die der 22jährige da, fernab jeder "Gangsta"-Manierismen, in seinen Lyrics zum Besten gegeben hatte; von einem Poeten des HipHop, der nicht (nur) Selbstdarstellung betreiben wollte.
Nun liegt zwei Jahre später mit "It Was Written" der Nachfolger vor und Nas ist es gelungen, den hohen Standard von "Illmatic", wenn auch mit anderen Mitteln, zu halten. Hatte er auf "Illmatic" noch auf eine eher spröde Atmosphäre gesetzt, so öffnet er sich nun mit einem größeren Melodiereichtum wohl auch einem größeren Publikum. Bester Beweis für diese Verbindung von Anspruch und Radio-Tauglichkeit ist die Zusammenarbeit mit Dr. Dre auf dem famosen "Nas Is Coming": Hier verschmilzt Nas' Eastcoast-Sprachgewalt mit den soundtechnischen G-Funk-Fähigkeiten des Doktors. Resultat ist der beste Track aus dessen Death Row-Schule seit "The Chronic".
Im übrigen zeigt schon der Titel auf, daß Nas etwas zu sagen hat: Nicht umsonst erinnert "It Was Written" an die Bibel, nehmen die Raps zum Album ungefähr eben so viel Platz ein wie das Buch der Bücher (siehe Booklet).
Nas ist so endgültig die definitive Hoffnung der New School und verweist den Wu-Tang Clan auf die hinteren Plätze.
Andreas Kötter
> Alle Beiträge von Andreas Kötter
Weitere CDs von NAS:
> Street Disciple
 |
NAS bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |