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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Motörhead - Sacrifice |
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Wow!! Die alten Männer zeigen den jungen Bands, wo's auch in den Neunzigern noch lang geht. Neben den gelungenen Comebacks von Uriah Heep oder Page & Plant sticht in diesen Tagen besonders das neue Album von "Oldie" Motörhead aus der Masse der Hard und Heavy-Veröffentlichungen hervor. Wie dereinst '80, als "Ace Of Spades" die Richtung des Metal angab, zeigt "Dog Face Boy" vom neuen Album ähnlich richtungsweisende Tendenzen. Was die gesamte Metal-Zunft in den letzten fünfzehn Jahren aufgebaut und zelebriert hat, scheint die mittlerweile zwanzig Jahre alte Band überhaupt nicht zu interessieren. Sie machen ein Album, das Anfang der Achtziger fabriziert worden sein könnte und sind damit so "hip" wie immer. Schnörkellos, mit unverschämten Druck, dunkel und voller Temperament - einfach nur geil. Motörhead bieten Schach und Sepultura, Pantera, Slayer oder wie sie alle heißen sind jetzt am Zug.
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von Motörhead:
> Inferno (30th Aniversary Edition) > Hammered > Overnight Sensation > Everything Louder Than Everyone Else > We Are Motörhead > Aces - The Best Of Motörhead
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