 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Moby - Animal Rights |
 |
Die Wege des Herrn sind oft unergründlich. Das muß sich auch Moby gedacht haben, als er 'Animal Rights' aufgenommen hat. Nach Jahren als Major-Techno-Act, der dennoch fern jeden Hypes eigenwillige und eingängige Hymnen für eine immer größer werdende Schar von Ravern abgeliefert hat, besinnt sich Richard Melville Hall auf die gute alte Zeit, in der Rebellion noch mit verzerrten Gitarren und nicht mit knarzigen Synthi-Loops gleichgesetzt wurde. So spielt Moby mit einer kleinen Band nun auf Festivals rund um den Erdball und veröffentlicht ein respektables Album zwischen Hardcore, Nine Inch Nails und Pop. Dessen 12 Songs sind mal härter, mal balladesk, stets von einer recht wütenden Attitüde bestimmt und haben allesamt eine Qualität, die ich bis jetzt an allem, was Moby herausgebracht hat, sei es Rave, Techno oder Ambient, feststellen und bewundern konnte: Sie sind irgendwie Pop. Moby's Musikgeschmack ist nach eigenen Angaben der eines 14-jährigen Mädchens, und daher muß wohl auch sein Sinn für eingängige Melodien rühren. Das, in Verbindung mit den manchmal pathetischen Texten, läßt seine Musik öfters mal kitschig erscheinen, etwa, wenn Geigenparts den Punk für Minuten vertreiben, aber das ist nicht weiter schlimm. Über weite Strecken überzeugt der Hardcore-Moby ebenso wie es der Moby, den wir von "Go!" kennen, tat. Cool. In einer Limited-Edition gibt es übrigens noch eine Bonus-CD, die "Little Idiot" heißt und auf der Moby äußerst ruhigen, choralhaften Ambient zelebriert, wohl als Chill-Out zu "Animal Rights" gemeint und ebenso cool auf eine andere und doch die gleiche Weise.
Daniel Giebel
> Alle Beiträge von Daniel Giebel
Weitere CDs von Moby:
> Go - The Very Best Of > Hotel > 18 > Everything Is Wrong
 |
Moby bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |