 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Jeff Mills - Mix-Up Vol.2 |
 |
Früher, da gab es Leute, die T-Shirts mit der Aufschrift "Clapton Is God" trugen. Wir leben in den Neunzigern, und Klangrebellen mit Gitarren sind abgelöst durch Männer wie Jeff Mills, die mit Plattenspielern die Welt aus den Angeln heben können.
Im Rahmen einer japanischen DJ-Mix-Serie, die jetzt, mit origenellem Nippon-Design übrigens, auch hier veröffentlicht wird, bestreitet Mills einen Abend im Tokyoter Liquid Room. Wer jemals auch nur kurz gehört hat, wie er Platten auflegt, wird erahnen können, was da kommt: Roher Techno, Baby, schnell, hart, direkt, kompromiß- und gnadenlos. Musik für eine Zeit, in der wir mit Technik leben und sterben. Science-Fiction-House. Das Mixing von Jeff Mills ist drastisch, aus 35 Tracks setzt er ein schweißtreibendes Uptempo-Etwas zusammen, das, obwohl - oder vielleicht gerade weil - der Meister im Durchschnitt alle 2 Minuten eine neue Platte losläßt, nie überladen klingt. Das ist auch eben das Schöne an dieser CD, daß der typische looplastige, reduzierte Stil Mills'scher Tracks (von denen viele hier enthalten sind) wie DJ-Sets beispielhaft 'rüberkommt. Natürlich ist dieses Mixing nicht immer perfekt, rumpelt und hakt hier und da, aber immer, wenn sich irgendein Pedant über solche Nichtigkeiten ausläßt, zeige ich wortlos auf mein T-Shirt: Wo steht, daß Jeff Mills Gott ist.
Daniel Giebel
> Alle Beiträge von Daniel Giebel
Weitere CDs von Jeff Mills:
> Exhibitionist
 |
Jeff Mills bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |