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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Lights In A Fat City - Sound Column |
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Nachdem die Gruppe um Stephen Kent '96 einen wahren Angriff auf die deutsche Medienlandschaft gestartet hat und mit dem Frisco-Label City Of Tribes / Intuition rund ein Dutzend verschieden besetzter Tonträger zum besten gab, kommt mit "Sound Column" nun endlich Nachschub. Lights In A Fat City ist sicher das improvisierteste Projekt der Musiker und kommt mit vorwiegend weiten Soundflächen und minimalen Melodiebögen musikalischer Esoterik am nächsten.
Zusammen mit dem Perkussionisten Eddy Sayer und dem Flötisten, Saxophonisten und Elektroniktüfftler Kenneth Newby hat der weltweit wohl umtriebigste Didgeridoo-Spieler wieder ein überaus ruhiges Werk zusammengestellt. Die Entdeckungsreise in die unendlichen Weiten menschenleerer Steppen, oder in unbekannte Tiefen der eigenen Seele sind Themen, die sich in der Verlorenheit einsamer Klänge wie ein Sonnenuntergang langsam und unausweichlich ins Bewußtsein drängen. Und beinahe ohne daß man es merkt, ist man plötzlich sanft und tief in diese Musik eingetaucht, schaltet ab und findet Ruhe, genügt sich selbst und läßt die Gedanken auf Wanderschaft gehen.
Auch mit dem Neueinstieg von Kenneth Newby, der als Nachfolger von Simon Tassano zum Triumvirat stieß, können Lights In A Fat City hundertprozentig überzeugen und haben einen würdigen Nachfolger zu "Somewhere", einen Weg zum ruhenden Pol geschaffen.
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von Lights In A Fat City:
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