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CD-Review ::: The History Of HipHop - Compilation |
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Wie alles begann: Für nachgewachsene HipHop-B-Boys und Wanna-Be-Gangstas, die glauben, mit Dr. Dre und vielleicht Public Enemy hätte HipHop einst begonnen, ist das hier bester Geschichtsunterricht.
Wer weiß heute in Zeiten der Gang Wars schon noch, daß HipHop mal ca. 1977 als Party-Spaß begonnen hat, bei dem Battles mit dem Mikrophon und nicht mit der Uzi ausgetragen wurden. Es ging in Tracks wie "Rapper's Delight" von der Sugarhill Gang, übrigens dem ersten wirklichen Rap-Hit (damals hieß HipHop noch Rap), eben nicht um soziale Mißstände, um Rassismus und Gangstas, sondern um puren Spaß. Herausragender Rapper war damals Kurtis Blow, der mit seinem größten Erfolg, "The Breaks" hier ebenfalls vertreten ist.
Als Grandmaster Flash 1982 mit "The Message" das erste wirklich sozial-kritische Stück Rap vorlegte, war das nicht nur für den "Sounds" eine Sensation: In den schwarzen Ghettos hatte man begriffen, welche Macht man in der Lage war, mit Rap auszuüben.
Jahre später sollte Chuck D. von Public Enemy den Sachverhalt auf den Punkt bringen, als er "Rap als CNN des schwarzen Mannes" bezeichnete.
Vom produktionstechnischen Standpunkt mag einem heute in Zeiten des Wu-Tang-Clan manches beinahe lächerlich erscheinen, als Dokument zur Entwicklung des Genres aber ist "The History Of HipHop", das obendrein über ein gescheites Booklet verfügt, unverzichtbar.
Andreas Kötter
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