 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Ofra Haza - Yemenite Songs |
 |
Als vor einigen Jahren "Im Nin' Alu" die Radios überschwemmte, wurde mit Ofra Haza ein neuer Star eines bis dahin eher unbeachteten Genres überraschend ins Licht der Medien gezerrt. Jahrelang galt sie in Israel als die ungekrönte Königin eigenständiger nah-östlicher Popmusik, bis sie mit dieser LP unerwartet zu Weltruhm kam. Seither hat sie sich nicht nur mit den Sisters Of Mercy, oder auf der neuen Paula Abdul verewigt, sondern auch ganz ungewöhnliche Charts-Erfolge erreicht. "Yemenite Songs" ist eine Reise in die Vergangenheit, alte jemenitische Texte werden mit traditionellen und klassischen Instrumenten, aber auch absolut moderner Computer- und Studiotechnik kombiniert. Das Geheimnis ihres Erfolges liegt aber weniger in den "1001 Nacht"-tauglichen Songs, als vielmehr in ihrer ungewöhnlichen Stimme und Intonation. Ganze Melodiebögen singt sie unisono mit den Bläsern und Streichern, und schafft damit einen Reiz für das Schmalspurkost gewöhnte Radio-Konsumenten-Ohr, der fremdartig-schön und verträumt den Alltag in ein Gewebe mal fröhlichen, mal nachdenklichen Zaubers entführt. Das Re-Release dieses Albums erinnert nachdrücklich daran, daß es auch jenseits der Computer-Welt noch Länder zu entdecken gibt. Und so ist es wirklich schade, daß '95 die Veröffentlichung ihrer geplanten "Queen In Exile" an marktstrategischen Überlegungen scheiterte.
Marlene Müller-Prätorius
> Alle Beiträge von Marlene Müller-Prätorius
Weitere CDs von Ofra Haza:
> Queen in Exile
 |
Ofra Haza bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |