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CD-Review Fury In The Slaughterhouse Brilliant Thieves (2)   CD-Review ::: Fury In The Slaughterhouse - Brilliant Thieves (2)

Review Fury In The Slaughterhouse - Brilliant Thieves (2)  
Review

Fury In The Slaughterhouse
Brilliant Thieves (2)
SPV

Pop
 
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Monochrome (DVD)
Bandpage

Brilliant? Nein. Thieves? Ja, sehr. Aber so lange schon, dass es heute kaum noch eine Rolle spielt.
Wir rekapitulieren: Fury steigerten sich von ihrer abgrundtief schlechten ersten LP kontinuierlich und mit großen Schritten über "Jau!" und "Hooka Hey" bis zu ihrem Meisterstück "Mono". Dann war ihre Geschichte zu Ende und die Band auch und die Musik mit ihr. Aber Fury machten weiter, veröffentlichten ein schlimm verkrampftes und gezwungenes "Hearing & The Sense Of Balance" - um dann doch die notwendige Pause einzulegen. In dieser Zeit ging ein Fury über Bord, und die Wingenfelder-Brüder legten ein wenig beachtenswertes Side-Projekt (Little Red Riding Hood) vor.
"Brilliant Thieves" nun ist gitarrendominiert wie immer. Die dunkel-fetten Hooks sind noch kräftiger geworden, die luftig-akustischen noch perlender, und Wingenfelders Stimme, Furys ganz besonderes Gesicht seit Anbeginn der Zeit, zelebriert auf dieser Scheibe mehr als sonst eine Art verzücktes Soft-Shoutertum, klingt ganz schrecklich ernst und sehr betroffen. Richtig authentisch. Schön, dass sich jemand traut, eine Attitüde so lebensnah zu spielen und dass ihm die Texte voll gefakter Tiefgründigkeit nicht im geringsten peinlich sind. Ein bisschen wie Pur in Englisch. Nee, okay, das war jetzt gemein.
Musikalisch sind Profis am Werk, und das hat Vor- und Nachteile. Die Furys sind ganz gute Handwerker, was bedeutet, daß es so wenige Überraschungen gibt, quasi nichts, was man nicht schon mal irgendwo gehört hat. Es bedeutet aber auch, dass das, was sie machen, ganz in Ordnung ist, Marke "is okay". Das ist schon mal besser als allerlei Schund, der in diesen Zeiten auf den Markt kommt. "Brilliant Thieves" ist innerhalb des in Stein gemeißelten Fury-Poprahmens (hausbacken = gut) fast schon abwechslungsreich und kurzweilig anzuhören. Harte Fans werden sich über die treffsicheren Balladen freuen und Geschmack finden an der piksauberen Glasur-Produktion der ganzen Platte. Hervorzuheben als wahrhaftig große Pop-Perle: "In Love With A Clown". Der Tiefpunkt dagegen das sinn-, seelen- und grundlose Happy-Ding "Around The World In 80 Days".
Brilliant? Nein. Thieves? Ja, sehr. Aber so lange schon, dass es heute kaum noch eine Rolle spielt.
p.s.: Wer bei Johannes B. Kerner in "ranissimo" auftritt, um seine Platten unters Volk zu bringen, muss es echt nötig haben.
 
Robert Schmidt
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Weitere CDs von Fury In The Slaughterhouse:
> NIMBY
> The Color Fury
> Brilliant Thieves


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