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CD-Review ::: The Fugees - The Score |
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Sie gelten als DIE Hoffnung des HipHop. Bereits ihr Debüt, "Blunted on reality", begeisterte und schraubte dementsprechend die Erwartungen für den Nachfolger in die Höhe. Und sie wurden absolut erfüllt, auch wenn das jetzt erschienene zweite Album "The score" nicht ganz so experimentell wie der Erstling ausgefallen ist. Die Fugees beschreiten traditionelle HipHop-Wege und zeigen darüber hinaus neue Richtungen und Möglichkeiten auf. Sie wehren sich gegen das Image, daß Rapper einfach nur ein Mikrofon in die Hand nehmen und durch die Gegend laufen. "Unser Anliegen ist es zu zeigen, daß es mit dem HipHop viel mehr auf sich hat, als das, was die Leute denken", sagt Clef, Gitarrist und Rapper bei den Fugees. Außergewöhnlich ist schon die Zusammensetzung der Band. Neben dem genannten Wyclef ("Clef") Jean und dessen Cousin Praswell ("Pras") Michel werden die Fugees durch die ebenso schöne wie sprachgewandte Rapperin Lauryn Hill komplettiert; eine Seltenheit in der männerdominierten HipHop-Szene. Ihre kräftige Soulstimme rundet das spannende Konzept eindrucksvoll ab und es scheint aufzugehen. Sowohl Album wie auch die erste Single "Fu-gee-la" charten zurecht auf der ganzen Welt an die Spitzen der Top Ten. Na gut, nicht unbedingt ein Merkmal für Qualität, aber in diesem Fall erfreulich, daß auch gute Bands Erfolg haben. "The score" ist ein Meilenstein des HipHop.
Thomas Aulenbacher
> Alle Beiträge von Thomas Aulenbacher
Weitere CDs von The Fugees:
> (Refugee Camp) Bootleg Versions
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