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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Frost - When Hell.A. Freezes Over |
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Bone Thugs'n'Harmony verdanken einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Karriere dem an Aids verstorbenen Eazy-E und auch Frost (früher Kid Frost), der 'Godfather of Latino-Rap', der mit "La Raza" vor Jahren einen Überhit hatte, verdankt er der Gangsta-Rap-Legende einen Vertrag bei Ruthless Records, als die Karriere in eine Sackgasse geraten war.
Auch "When Hell.A. Freezes Over" zeichnet sich durch eine Eigenschaft aus, die Frost auch auf seinen bisherigen Alben immer aus der Masse hat herausragen lassen: Wie wenigen sonst gelingt es ihm, relativ naheliegende Samples wie "Shining Star" (auf "Heaven Sent") in den Mid-Tempo-Kontext seiner Tracks einfließen zu lassen. Das Verblüffende: Ganz organisch fügen sich die Parts ineinander, so als hätte es nie etwas anderes gegeben. In Verbindung mit Frost's sonorer, einzigartiger Stimme entstehen so wahre Kleinodien des entspannten, von kalifornischer "Laissez-Faire-Attitüde" geprägten WestCoast-Raps wie "Anotha Day Anotha Dolla", "You're a Big Girl Now" oder "Reunited (Lo Riding)".
Gerade weil "When Hell.A. Freezes Over" so wenig mit seinen Talenten protzt, so unaufgeregt aus dem täglichen Leben im Barrio erzählt - wohl auch, weil Frost zu lange (seit '83) dabei ist - ist es für mich eines der, sagen wir, zehn schönsten, wenn auch nicht wichtigsten HipHop-Alben des Jahres.
Andreas Kötter
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