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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Dimmu Borgir - Enthrone Darkness Triumphant |
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Von der ungeschriebenen Musik-Business Faustregel, der dritte Longplayer einer Band ist der entscheidende, da spätestens mit diesem der endgültige Durchbruch gelingen soll, haben Dimmu Borgir bestimmt schon mal was gehört. Denn die Jungs um Bandleader Shagrath legen auf "Enthrone Darkness Triumphant" noch ein ganz ordentliches Brikett zu und hämmern hier brachialen, modernen Black-Metal durch die Boxen. Das Material ist überaus vielseitig und interessant durcharrangiert. Bereits der Opener "Mourning Palace" vermittelt einen Eindruck der konsequenten Weiterentwicklung der Norweger und besticht durch atmosphärisch-düstere Keyboard- und Gitarrenteppiche, sowie Shagraths ausdrucksvolles Stimmvermögen. Tracks wie "In Death's Embrace" oder "Master Of Disharmony" reihen sich nahtlos ins schaurig-finstere Gebilde ein und sind handwerklich perfekt eingespielt worden. Die Szenegrößen müssen sich angesichts dieser Dimmu-Scheibe verdammt warm anziehen, wollen sie ihren Status nicht an eben jene verlieren. Vielleicht nützt aber auch das nichts mehr, denn Shagrath (v), Nagash (b), Jens-Peter (g), Tjodalv (d), Silenoz (g) und Stian (key) sind bei den Fans bereits seit "Stormblast", der Platte, die im Underground für Furore sorgte, auf dem Vormarsch. Und bei der Klasse, die "Enthrone Darkness Triumphant" aufweist, ist bereits jetzt abzusehen, daß sich Dimmu Borgir zu den Top-Anwärtern auf den Black-/Gothic-Thron zählen dürfen. Man darf gespannt sein...
Oliver Kämper
> Alle Beiträge von Oliver Kämper
Weitere CDs von Dimmu Borgir:
> Puritanical Euphoric Misanthropia
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