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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Die Sterne - Von Allen Gedanken Schätze Ich Doch Am Meisten Die Interessanten |
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Darf man sagen, dass im deutsch-musikalischen Mittelstand nun, mit dem letztjährigen "Posen", sich auch die Sterne etabliert haben?
Verzichte auf langatmige Einordnung.
Diese "Posen"-Platte war schwer in Ordnung, mit coolem Swingbeat und seltsam dann irgendwie doch verständlichen Texten. Nun, knapp ein Jahr später schon, das neue Album.
Wieder setzen sich die Sterne mit alltäglichen Befindlichkeiten auseinander, im Großen ("Ganz Normaler Tag", "Abstrakt") wie im Kleinen ("Tourtagebuch", Kannst Du Dich Nicht Endlich Entscheiden"). Die Texte, bei - oh Gott - Hamburger Schule-Bands ja nicht unwesentlich... ach Quatsch, entschuldigt bitte. Also, Frank Spilkers Texte sind wieder knuffig verschroben, betrachtend, analysierend, pointiert kritisch kommentierend. Intuitiv fast sofort verständlich braucht der Intellekt etwas länger und versteht manches dann doch nie. Ich finde das gut. Höre dir "Abstrakt" an und auch all die anderen hier genannten. Die Gesangsmelodien sind von amtlicher Sterne-Qualität ("Sofern Die Winde Wehn"), also das, was man kennt und hören will. Also nix Neues, wieso auch.
Musikalisch sind die Sterne etwas rockiger geworden, die Songs sind kürzer, kommen direkt auf den Punkt. Ein flotter Beat unter den meisten Stücken, wieder gut gewürzt von der verswingten Orgel. Das diesmalige Instrumentalstück "Merg.Id." ist leider unerträglich und gar nicht zum Lachen.
Alles in allem vermisst man auf "Die Interessanten" die kompositorische Tiefe des "Posen"-Albums. Man wünscht sich, die Sterne und ihre Firma hätten sich bei dieser Platte mehr Zeit gelassen. Die Vermutung liegt nahe, bei "Die Interessanten" ginge es darum, dem "Posen"-Erfolg schnellstmöglich neues Material folgen zu lassen. Das wäre doof (aber man weiß es ja nicht) und – ach! – ich bin unentschlossen, erreichen doch immerhin acht der elf Songs das Niveau des Vorgängers. – Nee, falsch. Richtig: Klingen doch immerhin acht der elf Songs auf dem Grundton des Vorgängers. Sterne-Sound halt. Diese neuen Songs sind nur straffer ausgefallen, warum auch immer.
Doch irgendwas fehlt mir. Ich bin unentschlossen.
Hat diese Platte Substanz?
Robert Schmidt
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