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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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CD-Review ::: Depeche Mode - Ultra |
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Mit einem Paukenschlag melden sich Depeche Mode 1997 zurück. Mal ganz ehrlich, wer hätte nach den Negativschlagzeilen der letzten Jahre gedacht, daß Depeche Mode doch noch einmal die Kurve kriegen? Und wie! "Barrel Of A Gun", die erste Single, zeigt die Band stärker als je zuvor. Verzehrte Vocals, harte Beats und wilde Gitarren sprechen eine deutliche Sprache. Um so stärker dann die Überraschung beim Hören der restliche Tracks. Erstaunlich ruhig und behutsam gehen die übrig gebliebenen Drei zu Werke. Tracks wie "It's No Good" oder "Home" erinnern an die puristischen Anfänge der Band und zeigen, wo Depeche Mode ihre Wurzeln haben: Feinste Electro-Popsongs, fernab von schnellebigen Trends, ebenso klar wie genial arrangiert. Nach dem gitarrenüberladenen Vorgänger "Songs Of Faith And Devotion" kommen die Gitarren auf "Ultra" nur noch vereinzelt und wohl akzentuiert zum Einsatz. Dave Gahans Stimme hat seine Drogeneskapaden scheinbar unbeschadet überstanden, und verleiht den Songs noch das gewisse Etwas. "Ultra" ist ein sehr gefühlvolles Album und mit Sicherheit das Beste, was Depeche Mode in den letzen Jahren veröffentlicht hat.
Helmar Giebel
> Alle Beiträge von Helmar Giebel
Weitere CDs von Depeche Mode:
> The Best Of Volume 1 > Remixes 81...04 > Exciter
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