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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Darkseed - Spellcraft |
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Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor: eine Kellercombo aus einem Provinzkaff produziert im Laufe der Zeit zwei Demos, dazu gesellen sich später dann ein bis zwei CD-Outputs auf kleinen Indie-Labels, erste positive Presseresonanzen gibt es zu verzeichnen und diverse Line-up-Wechsel erweitern die musikalische Palette der Band um ein Vielfaches.Am Ende dieser Vorgangskette kam im Fall Darkseed "Spellcraft" heraus. So alt wie dieses Konzept ist, so bewährt ist es aber auch und deshalb wird es dieser Band auch gelingen Death-Metaller, Gothic-Freaks und Power-Metal-Fans an einem Tisch zu vereinen.
Auf "Spellcraft" ist es Darkseed gelungen, heftige Riffattacken mit gegensätzlichen Aspekten wie Melancholie und Atmosphäre zu kombinieren, ein Versuch, der bei vielen anderen Bands schon im Ansatz kläglich scheiterte. Die "dunkle Saat" aus dem Freistaat im Staate liefert mit Stücken wie "Craft Her Spell", "That Kills My Heart" oder dem schweren "Senca" Vorzeigearbeit ab, an der sogar gestandene Größen des Genres Anschauungs- bzw. Anhörungsunterricht gegeben wird. Eine empfehlenswerte Scheibe von einer Band, die (noch mehr) von sich reden machen wird.
Oliver Kämper
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