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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Crowbar - Broken Glass |
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Fett und rauh klingt "Broken Glass", neuester Output des New Orleans-Vierers Crowbar, auf den Begriffe wie Hardcore oder Metal eigentlich beide nicht so richtig zutreffen. Hier haben sich vier ungleiche Musiker zusammengefunden, die gemeinsam einen unglaublichen Power-Sound erzeugen: die beiden Gitarristen Kirk und Matt schrubben ein Killer-Riff nach dem anderen und scheren sich einen Dreck um Soli, Bassist Todd fährt getreu dem Motto "how low can you go?" und Jimmy Bower bearbeitet nach seinem Gastspiel bei "Eyehategod" die Felle gewohnt intensiv und punktgenau. Nicht zu vergessen der brillante, aggressive Gesang von Kirk, der mittlerweile sogar verständlich geworden ist.
Solch ein Sound muß natürlich auch entsprechend an den Reglern umgesetzt werden, Simon Efemey (bekannt auch durch seine Arbeit mit "Paradise Lost") war der erste Produzent, auf den sich Crowbar jemals einließen und sorgte für einen erstklassigen Sound. Die Songs, die Crowbar mitbrachten, waren ohnehin erste Güte. "Kontrollierte Aggression" nennt die Band das, womit sie ihre rauhen Emotionen kommuniziert. Es ist gerade die Punk-Attitüde, die die Band ausmacht: nicht ausdrücklich politisch, aber sie haben eben etwas zu sagen. Eine wahnsinnig harte Scheibe. Anspieltips: "Like Broken Glass", "Conquering" und "Burn Your World".
Oliver Kämper
> Alle Beiträge von Oliver Kämper
Weitere CDs von Crowbar:
> Sonic Excess In Its Pures Form > Odd Fellows Rest
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