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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: The Concert For The Rock And Roll Hall Of Fame - Compilation |
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Die Amerikaner sind ein Volk, sagen wir mal, äußerst plakativer Denker und das erfährt seinen Widerhall immer wieder in der Errichtung gigantomaner Bauwerke zur gesamtheitlichen Verehrung einzelner Spitzen der Leistungsgesellschaft (Wrestling, Autobauer, Politiker usw.). Maß der Dinge ist hier natürlich, wie fast überall, immer der Umsatz. Und so versammeln sich denn beim Konzert zur Eröffnung des entsprechenden Tempels zum Gedenken der Rockmusik eben diese Spitzen und zelebrieren sich selbst im endlich angemessenen Rahmen. Oscars, Grammies und wie sie alle heißen bekommen Gesellschaft in der Höhenluft: die Mitgliedschaft in der "Rock and Roll Hall of Fame". Der Mechanismus dahinter ist es, der stört und zur Gehässigkeit verführt. Denn schließlich werden siebenstellige Summen verpulvert und der abgekanzelte Rest der Musik-Kulturschaffenden hat mal wieder nichts davon. Fast schon ärgerlich an der Sache ist dann allerdings, daß die Juroren hier einfach eine gute Compilation zusammengestellt haben, auf der sich Namen wie Al Green, Bob Dylan, Johnny Cash, John Fogerty, Bruce Hornsby, George Clinton oder The Pretenders tummeln. Alles ist live, eben Rock'n'Roll, gut abgemischt und man merkt vielen Musikern die Freude am Spielen an. Eine gute DoCD also, wenn nur nicht...aber lassen wir das.
Dirk Jessewitsch
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