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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Clannad - Lore |
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Seit der Mitte der 70er bestimmen sie die Richtung im gälischen Folk, und definieren mit phantastischer Publikums-Resonnanz chartträchtigen Folkpop. Mit dem Schwenk von traditioneller akustischer Musik zum mystifizierenden Bombast-Sound ernteten sie besonders seit dem Soundtrack zur Serie Robin Hood ("Robin, The Hooded Man") riesige Erfolge. "Lore" sind eigentlich zwei Alben, einmal elf neue Studio-Aufnahmen und zusätzlich auf einer Bonus-CD noch eine kleine Best Of, auf der neben fünf weiteren Titeln auch "In A Lifetime" mit Bono zu finden ist. Clannad erzählen Geschichten und schon das Cover rät es sich jetzt gemütlich zu machen. Breite Keyboardflächen, umfangreiche Chöre und weitgehend schlagzeugfreie Passagen sind dann auch der ambient-romantische Schirm gegen die hektische Geräuschkulisse der Industriewelt. Mit Vorsatz werden wir in die heile Welt der Träumerei entführt, nichts stört das musikalisch wohlgeordnete Universum. Vor lauter Wohlklang gerät "Lore" mal zum zuckersüßen Schlaflied, oder, je nach Stimmung, auch zum kitschig-barocken Absahnerhäubchen auf dem Chartskuchen. Eine wunderschöne, manchmal etwas zu glatte Platte, auf der die Iren sich selbst kopieren, aber ihren Gipfel nicht mehr erreichen.
Marlene Müller-Prätorius
> Alle Beiträge von Marlene Müller-Prätorius
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