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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Cassandra Wilson - New Moon Daughter |
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"New Moon Daughter" ist eins der eindrucksvollsten Alben im Jazz-/Blues-Bereich der letzten Zeit. Cassandra Wilsons zweite Veröffentlichung auf dem Blue Note-Label ist eine sanfte Platte. Die dunkle, rauchige Stimme der Jazzsängerin scheint die 13 Songs ruhig, aber doch kraftvoll ins Mikrofon zu hauchen. Das neue Werk besteht zum Teil aus Covern mehr oder weniger bekannter Songs wie "Love Is Blindness", "Harvest Moon", "Last Train To Clarksville" oder "32-20", die durch Cassandra Wilson ein völlig neues Leben erhalten. Zum anderen enthält die Scheibe fünf Eigenkompositionen, die den anderen Songs in nichts nachstehen. Unterstützt wird sie durch ihre Band (Brandon Ross (g), Kevin Breit (g), Lonnie Plaxico (b), Doughie Bowne (d)) und Gastmusikern wie Chris Whitley oder Graham Haynes. Besonders hervorhebenswert ist der Song "Until". Ein spannendes Album von einer beeindruckenden Frau.
Wilson selbst über ihr Werk: ..."Das ganze Album handelt von Zyklen. Den Zyklen der Beziehungen, wie sie sich gleich Ebbe und Flut nach den ab- und zunehmenden Phasen des Mondes gestalten, sowie von den unterschiedlichen Energien, die diese Phasen repräsentieren, und wie sich im höchsten Stand die Sättigung ausdrückt und der Tod die Erfüllung bringt."
Thomas Aulenbacher
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