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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Claus Boesser-Ferrari - Welcome |
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Ach tut das gut, mal wieder etwas schönes Neues zu hören. Claus Boesser-Ferrari bearbeitet seine zwölf- bzw. zehnsaitige Gitarre meisterhaft. Er malt Landschaften, zeichnet Gemütszustände nach und vor allem: er läßt dabei Raum und seiner Gitarre Zeit zum Klingen und noch wichtiger zum Ausklingen. So erheben sich Oberton geschwängerte Schwaden, durch die Flageolettes wie Schwalben auf Mückenjagd fliegen.
Neben sieben Eigenkompositionen sind auf Boesser-Ferraris zweiter CD fünf Bearbeitungen zu hören, die sich allerdings nahtlos in sein Werk einfügen. Hätte ich das nicht gewußt, so wäre mir nur eine aufgefallen: "Life To Tell", der wohl einzig schöne Titel Madonnas, den Claus Boesser-Ferrari in unnachahmlicher Weise zu wunderschön melancholischem Klang verhilft. Die anderen Bearbeitungen von Stücken Stings, der Beatles oder Dylans sind nur bei genaustem Hinhören - wenn überhaupt - nur ihrem Charakter nach zu erkennen. Doch diese pedantische Analyse der Ursprünge ist nicht meine Sache und auch überhaupt nicht notwendig. Hier hat ein sehr guter Gitarrist eine phantastische Arbeit abgeliefert - Punkt.
OHR
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