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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Blur - Blur |
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Besser? Besser als Oasis? Tja, gute Frage. Mutiger als Oasis? Auf jeden Fall. Anders sowieso. Es ist schon richtig, daß "blur", das Album, mit dem, was man gemeinhin unter Brit-Pop verstanden hat, nicht mehr so sehr viel gemeinsam hat. Sicher, da findet sich noch immer die ein oder andere beatleske Meldodie - etwa im Opener, gleichzeitig erste Single, "Beetlebum" - aber vor allem findet sich eben auch ungeheuer viel Neues für eine Band wie Blur.
Zunächst einmal ist alles irgendwie kratziger, rauher: die Gitarren quälen sich, sind immer wieder übersteuert, klingen schräg. Die Texte von Albarn sind dunkler als noch auf "The Great Escape".
Es ist allerdings vollkommener Blödsinn, zu behaupten, Blur hätten sich nun irgendwelchen Amerikanismen vrschrieben. Es mag schon sein, daß der Aufbau von "Song 2" irgendwo an Nirvana erinnert. Na und??!! "blur" ist bis in die letzte Faser ein britisches Album, nur eben kein Brit-Pop-Album mehr. "blur" ist irgendwo angesiedelt zwischen den Kinks und dem mittleren Bowie (vor "Let's Dance") und damit auch bei Iggy Pop. Oder wie sagt Bassist Alex James: "It's more Iggy Pop, than Prit-Pop".
Okay. Und je mehr ich darüber nachdenke, bzw. zuhöre, finde ich, daß "blur" ein sehr, sehr schönes Album geworden ist.
Andreas Kötter
> Alle Beiträge von Andreas Kötter
Weitere CDs von Blur:
> The Great Escape
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