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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Blind Melon - Nico |
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Ohne hier allzu pathetisch werden zu wollen (Menschen sterben nun mal, wenn sie eine Überdosis zu sich nehmen): Irgendwie berührt es schon, wenn man diese wunderbare Stimme von Shannon Hoon, dem Sänger von Blind Melon, hier noch einmal hört, wenn man ihn auf dem Multimedia-Bonus-Track noch einmal bei Konzerten etc. sieht.
Dieses Band-Vermächtnis – Blind Melon haben sich nach den Aufnahmen zu diesem Album aufgelöst – mit der Stimme von Hoon vom Band eingespielt, zeigt noch einmal, wie groß diese Band noch hätte werden können: Zwischen Blues, Country, Folk und Rock zeigt die Band, welches ungeheure Potential ihr gegeben war. Daß sie in der Lage war, das wehmütige, gemächliche Lebensgefühl des Südens einzufangen wie keine andere zeitgenössische Band.
Bisweilen fühlt man sich an die Geschichte um MotherLoveBone und deren ebenfalls viel zu früh verstorbenen Sänger Andrew Wood erinnert, wenn auch wohl mehr wegen der melancholischen Stimmung, die das Album umweht, denn wegen der Musik.
Beide Bands aber hatten gemein, daß sie in ihrer Chemie einzigartig waren: Die Nachfolge-Band von MotherLoveBone sind bekanntlich Pearl Jam. Das läßt für die Karriere der ex-Blind Melon-Musiker zwar Reichtum, aber wenig große Kunst erwarten.
"Nico" aber war noch einmal große Kunst und vielleicht die beste amerikanische Rock-Platte dieses Jahres.
Andreas Kötter
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