 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Black Moses - Emperor Deb |
 |
Hinter dem irreführenden Namen, der vielmehr eine New Yorker Rap-Formation vermuten ließe, steckt eine im besten Sinne dreckige Rock'n'Roll-Combo, die einen ehrlichen und groovigen Sixties-Style zum Rocken und Tanzen spielt und dabei die gute Laune nicht aus den Auge verliert. Die drei Briten wollen nach eigener Aussage eine "Monster Groove Machine" sein, sie tragen die zur Zeit schwer angesagten Sechzigerjahre-Frisuren, im CD-Inlay tun sie so, als lebten sie in einem Wohnwagen inmitten eines Kohlfeldes, und das Cover ihres Debüts ziert ein gefiltertes Bandfoto mit Instrumentarium in den fröhlich-psychedelischen Farben schwarz, pink, rosa und orange.
All diese visuellen Reize täuschen den verführten Sixties-Liebhaber nicht: es ertönt der einzig wahre angezerrte Bass-Sound, die Gitarre ist laut und dreckig, zuweilen gespickt mit dem obligatorischen WahWah. Die Soli sind kurz, knackig und kreischig. Auch einen Gang zurückgenommen funktioniert das sehr gut, wie die wunderbar leicht-schwere Ballade "Strange Life" schnell verdeutlicht.
Die reinen Provokationen von The Who oder von Hendrix spielen eine geringere Rolle als die fröhliche Tanzwut im Sinne der Charlatans oder Atomic Swing. Und das ist in der heutigen Zeit bestimmt kein Fehler – ganz im Gegenteil.
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
 |
Black Moses bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |