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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: bis - The New Transistor Heroes |
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1. Ein Brite, der auf sich hält, muß mindestens einen Spleen pflegen!
2. Pop tut nicht weh, und man kann
3. damit reich und berühmt werden!
Drei einfache Regeln, die das Trio "bis" - Verzeihung, mit der Drum-machine ist es ja ein Quartett - zum Lebenskonzept verinnerlicht hat, gereichen in diesem Fall zum schlichten Prädikat "genial".
Spleenig ist das mit der drum-machine als viertem Band-Mitglied sowieso, aber auch das Schüler-Outfit rennt Sturm gegen alle Gepflogenheiten des Business. Lupenreiner Pop als Gemisch aus XTC, den B52s, Devo und immer wieder aufflackernden Ideen der Talking Heads erfüllt Regel zwei - und in ihrem Fall wahrscheinlich auch die dritte.
Sci-Fi Steve, John Disco und Manda Rin würden damit jedem Major-Firmenchef einen lange gehegten Wunsch erfüllen, denn zu allem Überfluß sind sie durchweg noch Teens und bieten somit Raum für eine ausgedehnte Karriere. Aber da ist es wieder: Dieses spleenig-sympathisch-englische Rebellentum gewinnt die Oberhand und die drei unterschreiben bei einem Indie.
Wie gesagt, das gehört alles zum Konzept - und das macht alles Spaß. Leicht fließen ihnen die tanzbaren Radioknaller aus der Feder und man kann den Kids getrost eine große Zukunft vorhersagen. An Frische überbieten sie sowieso alles, was sich in den britischen Pop-Oasen tummelt und endlich haben wir ihn wieder, diesen frechen Bubblegum-Charme, den wir seit den frühen B52s so vermißt haben. Space-organ, Quietschechöre, gestochen scharfe Schrammel-Gitarren und verspielte Funkiness ganz im Hintergrund sind da nur einige Attribute. Hört's Euch an, mehr kann ich dazu nicht sagen!
Dirk Jessewitsch
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