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CD-Review Angra Holy Land   CD-Review ::: Angra - Holy Land

Review Angra - Holy Land  
Review

Angra
Holy Land
Rising Sun / Semaphore

Heavy Metal
 
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Wer glaubt, daß Sepultura die einzig ernstzunehmende Band Brasiliens sei, der muß seine Meinung schnellstens revidieren! Die zweite Scheibe Angras ist zwar nicht im Urwald, sondern - weniger spektakulär - auf einer Farm entstanden, aber auch sie zeigt die Vermischung europäischer und brasilianischer Musik. Inhaltlich handelt das Album von der Eroberung des südamerikanischen Kontinents, der Conquista vor mehr als 500 Jahren, und spannt einen Bogen zur aktuellen Situation Brasiliens. Daraus entsteht ein explosives Gemisch aus purem, melodiösem Heavy Metal, Klassik und typischen brasilianischen Elementen. Mit letzteren sind insbesondere Rhythmik und Bläsersätze gemeint. Angra wurde dabei von den berühmten brasilianischen Musikern Peschoal und Pereira unterstützt, und sie überzeugen mit verwobenen Epen, einer Speed-Abteilung und Balladen. In allen Bereichen spürt man die hohe Musikalität, die die Band, im Gegensatz zu vielen anderen dieses Genres, besitzt - gerade wenn es um den Crossover von Metal, klassischer und traditioneller Musik geht.
 
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