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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Tori Amos - Boys For Pele |
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Man könnte den Eindruck gewinnen, die Frau will keine Platten mehr verkaufen. Da, wo sich andere KünstlerInnen und Bands irgendwann anpassen und der "breiten Masse öffnen", setzt Tori Amos noch einen drauf. Sie wird von Album zu Album immer extremer, schräger; macht keine Musik fürs Auto, für den Dancefloor oder den romantischen Abend zu zweit. Die Schwankungen zwischen den lauten und leisen Bereichen des neuen Albums driften immer weiter auseinander und die ach so "liebliche" Stimme bekommt immer häufiger böse und schrille Untertöne. Und trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb): all das macht "Boys For Pele" zu dem bislang intensivsten (und besten!?) Album, das Tori Amos bislang veröffentlicht hat. Lieder wie "Hey Jupiter" und "Muhammad My Friend" verursachen eine Gänsehaut nach der anderen und in unbeobachteten Momenten vielleicht auch das ein oder andere Tränchen. Auf den 18 von ihr selbst geschriebenen und produzierten Songs spürt man eine Intensität und emotionale Nähe, wie sie anderen MusikerInnen kaum gelingt. Tori Amos: "Ich weiß, daß es noch Orte gibt, an die ich mich musikalisch und textlich in der Vergangenheit noch nicht herangetraut hatte. Doch diesmal konnte ich diese Grenzen überwinden - und dabei entdecken, was vollkommene kreative Freiheit wirklich bedeutet." Ist ihr gelungen!
Thomas Aulenbacher
> Alle Beiträge von Thomas Aulenbacher
Weitere CDs von Tori Amos:
> Tales Of A Librarian > Scarlet's Walk
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