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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Alice In Chains - Alice in Chains |
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In der Gerüchteküche wurde auf höchster Flamme gekocht. Auflösung, Layne Staleys unsägliche Heroinsucht, am laufenden Band abgesagte Touren. Nun ist es endlich raus, definitiv das letzte Album und dann tschüss. Ob es sich dabei nur wieder um geschickte Promotion handelt, wird sich zeigen. Wenn nicht, ist es aber auch nicht weiter verwunderlich. In der Hoffnung, daß sie, wenn es richtig schön kocht, mit oben aufschwimmen, wurden Alice In Chains Anfang der 90er in die gerade brodelnde Grungehysterie katapultiert, was ja bekanntlich geglückt ist. Doch sie waren so wenig Grunge wie der VFL Bochum Meisterschaftsanwärter und das war der Stachel im Fleisch. Spätestens seit "Jar Of Flies" und Staley's Sideproject Mad Season weiß man, wofür ihr Herz schlägt: atmosphärischer Rock mit Wurzeln in den Siebzigern, der auch dieses Album dominiert. "S/T" wurde nicht durch Hipnessfaktor auf "Grungesistenz" geprüft und trotzdem für gut befunden.
Carsten A. Mohn
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