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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Zero7 - Simple Things |
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"I guess, we use similar instruments, but they're better than us." Meine werten Herren, Bescheidenheit ist zwar eine Tugend, doch in manchen Fällen nicht unbedingt angebracht. Angesprochen sind Zero7, die in dem Eingangsstatement den Vergleich mit Air kommentieren. Sicher, die Franzosen beeinflussten in den vergangenen Jahren die Musikszene mit ihren Basteleien schwer, wurden fast zwingend als Referenz genannt und zogen einen Rattenschwanz an Plagiatoren hinter sich her. Doch Zero7 aka das Londoner Duo Henry Binns und Sam Hardaker sind nicht erst, seitdem sie Radiohead's "Climbing Up The Walls" remixen durften, mit der britischen Musikszene verwachsen. Und so müssen sich die zwei zwar jeden scheinbaren Kompatibiltätsbeweis mit Air anhören, zeigen mit "Simple Things" schließlich aber doch in eine andere Richtung. Folk-lastig mit smartem 70's-Retro-Ballast und zarten House-Rhythmen grooven sich Zero7 durch einen sonnigen Sonntagnachmittag und über grüne Blumenwiesen. Vielleicht ist es Kitsch, den niemand braucht, vielleicht ist es nichts Neues, aber ganz sicher gibt es genug verlorene Seelen, die sich nur allzu gern von schmeichelnden Harmonien, einer Vielzahl akustischer Instrumente, smoothem Begleitgesang und zurückhaltenden Beats verzaubern lassen. Zero7 beherrschen die Gratwanderung zwischen Eintönigkeit und definitiver Coolness perfekt und weben einen überaus guten Klangteppich, der sich seinen Weg in entspannte Gehörgänge und hinter friedlich geschlossene Lider bahnt - für einen Augenblick des zerbrechlichen Glücks.
Inga Stumpf
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