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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Yonderboi - Splendid Isolation |
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Totgesagte leben länger. Und damit ist in diesem Fall weder der 24-jährige Ungar László Fogarsi gemeint, noch das zwischenzeitlich brach liegende Label Mole. Nein, nach dem ganzen Chillout-/Lounge-/Easy-Listening-Overkill steht mit "Splendid Isolation" endlich mal wieder etwas Frisches aus diesem Bereich in den Regalen, das nicht nach Café del Mar riecht und dem ersten Durchlauf direkt in der ebay-Kiste landet.
Vier Jahre nach der Veröffentlichung seines Debüts "Shallow And Profound" erscheint nun also das Zweitwek von Yonderboi. Und das macht Spaß! 13 Stücke lang wird hier von Genre zu Schublade gehüpft - mal triphoppig, dann geht's plötzlich soul-poppig oder gitarrenlastig zur Sache. Zusammengehalten wird diese Melange durch die hervorragenden Beats und ein gewisses wohliges Grundgefühl.
Wenngleich für die Produktion von "Splendid Isolation" Junkie XL-Master Tom Holkenborg verantwortlich zeichnet und die Presseinfo etwas von "Abschied von der eigenen musikalischen Vergangenheit" faselt, ähnelt das Rezept des Zweitwerks doch dem des Debüts. Warum auch nicht, das war ja schon gut, sehr sogar. Lediglich ein paar neue Zutaten sind vielleicht hinzugekommen.
Ole Cordua
> Alle Beiträge von Ole Cordua
Weitere CDs von Yonderboi:
> Shallow And Profound
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