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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Yo La Tengo - Summer Sun |
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Das ist bewegend, das ist grandios. "In der Ruhe liegt die Kraft", heißt es doch so schön. An diesem Punkt ist das Ehepaar Ira Kaplan (Gesang, Gitarre) und Georgia Hubley (Schlagzeug, Gesang) nebst illustrer Unterstützung offen hörbar nach 13 Jahren Bandarbeit angelangt. Bei den bisherigen Werken gab sich das Trio (James McNew zupft den Bass und singt) vielseitig und kleidete jedes einzelne in ein eigenes Klangkostüm. Sie spannten den Bogen vom braveren Popsong über krachige Feedbackorgien bis hin zum guten alten Punkrock.
Der aktuelle Titel suggeriert bereits etwas Fröhliches, Entspanntes, ja etwas Positives. Mithilfe alter Kameraden von Pyramid Trio, Other Dimensions In Music oder Pan Afrikan Peoples's Arkestra an den Bläsern, Streicher oder an der Pedal Steel Guitar schufen sie ein außergewöhnlich schönes Album. Die sogenannte "Superheroleague of Hoboken" erzeugt ein intensives und sphärisches Klanguniversum, dem der Hörer sich kaum entziehen kann. Er taucht ein in die positivste Art der Melancholie, in eine Welt der Träume und des Genusses. Das ist nicht zuletzt die Folge des liebevollen und auf den Punkt genauen Einsatzes von Klavier, Kontrabass, Orgel, hawaiianischer Gitarre, Bongos, diversen analogen Effekten, den unterschiedlichen Stimmen und den bereits erwähnten Streichern und Bläsern. Zusammen spielen sie diese einfachen, kleinen, oft an die Sixties angelehnte Popmelodien, die es einfach in sich haben.
"Summer Sun" ist ein grandioses Album für den harmonischen Sommerabend, an dem man es ruhig drei oder viermal durchhören kann.
Ulf Kneiding
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Weitere CDs von Yo La Tengo:
> Electr-o-pura
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