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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Yidaki - Compilation |
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Wieder zusammengestellt von Markus Zehner kommt der zweite Teil der Didgeridoo-Reihe aus dem Alpenstaat schon wesentlich ausgegorener daher als sein Vorgänger. Nach wie vor nicht zu kritisieren sind die Solisten, man muß es halt mögen. Aber die Fusion mit anderen Stilen scheint weiterentwickelt, und hier ist nicht die so häufige fernöstliche Perkussion gemeint, sondern der Einsatz von Synthesizern, Sequenzern und der Studiotechnik. Erneut eröffnet Oliver Schertenleib alias Origin Sense und zeigt sich deutlich weiterentwickelt. Traditionell geben sich Ancestral Sounds & Didgeridoos und die League For Spiritual Development (Der Name könnte einem Slapstick entstammen.) nutzt das "Didge" als Rhythmus-Geber. Herausragend sind wieder der Solist Marcel Schneider alias Giddabush und die zum Trio erweiterten Tree Talks, die mit Dulcimer, Gitarre und Walgesängen europäisch bluesbetontes Format in die Musik bringen. Yorix Tomcat bringt progressiven Rock und Mitt-Siebziger Verspieltheit und wieder brilliert Giddabush, diesmal im Duo mit Little Wolf, sehr schön auch die Zusammenarbeit des Bassisten Luca Leombruni mit "Dreaming Lizard" Denra Dürr. Neben dem gegenüber dem Vorgänger deutlich gehobenen Niveau ist "Yidaki 2" sicherlich mehr als eine Selbstdarstellung einer erwachenden Szene. Die Integration des Didgeridoo schreitet hörbar voran und erste präsentable Ergebnisse kommen nach Stephen Kent, wer hätte es gedacht, auch aus der Schweiz.
Marlene Müller-Prätorius
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