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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Yard - Pastime |
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Sie erfüllen das visuelle Klischee einer typischen Popband: Die Sängerin im Rampenlicht, schön und sexy, die beiden leicht nerdigen Soundtüftler im Hintergrund. Klingt nicht wirklich aufregend. Und fügt man dann noch hinzu, dass das Trio aus Deutschland stammt, wird's noch ein wenig mehr unaufregend. Bisher kein guter Start für Yard, doch wie leicht man sich täuschen kann, führen Selda Kaya, Florian Grell und Suntke Garbe dem Hörer ganz schnell vor Augen, wenn ihr Debütalbum "Pastime" im CD-Player zu rotieren beginnt. Hamburger Gelassenheit trifft auf Berliner Lifestyle, urbaner Beat trifft auf Bass und in einigen Augenblicken erinnert Selda's Stimme an die Zerbrechlichkeit von Beth Gibbons. Betörend wechseln die Songs zwischen ambienteskem Großstadtsound, einsiedlerischem TripHop, really black Blues mit Filterknistern und freundlichem, brasilifiziertem Pop hin und her. Stilmix total - und dennoch eine homogene Melange für eine gefühlstrunkene, flauschig warme Stunde. Produziert hat das ganze übrigens Bubblez, der sich auch schon für Doppelkopf und Nina verantwortlich zeigte. Doch dies nur am Rande. Die ultimative Lobhudelei gilt in diesem Falle Yard. Selten konnte man ein derart schönes Debüt erleben.
Inga Stumpf
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