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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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CD-Review ::: Y-Luk-O - Kerion Celsi |
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Anno 2000 formierten sich in London der Deutsche Leo von Leibnitz und der US-Amerikaner Yluko zum gleichnamigen Duo, das seitdem für Industrie-Elektro der besonderen Art steht. Nach dem Debut "Dead Without You" steht jetzt der Nachfolger "Kerion Celsi" in den Regalen gut sortierter Plattenläden und vermag auch den weniger Techno-infizierten User zu befallen. Zwar sind nahezu alle Tracks von hämmernden Beats durchzogen, missen aber nie eine bezaubernde Eleganz und Eingängigkeit. Innovation ist das Stichwort der Combo, die sich keineswegs mit konservativen Wertvortsllungen des Genres zufrieden geben mag. Schwere Brachialelektronik trifft auf dem LongPlayer auf widerspenstige Prosa und progressive Soundkonstellation und direkt ins Nervenzentrum des Konsumenten. Die treibenden Rhythmen aus intensivst bearbeiteten synthetischen Drums und emotionsgeladenen Gesängen, die nicht selten "mansonesque" klingen, runden zusammen mit sakralen Samples und dem Mut zur mystischen Ballade das Album ab. Zu den ultimativen Highlights des Albums zählt ohne Frage "Dignity", ein treibendes EBM/Dark Electro-Stück, das von den Vocal-Samples des unvergessenen Klaus Kinski lebt.
Inga Stumpf
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