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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Watch Them Die - Watch Them Die |
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Aus Oakland kommen die fünf wackeren Burschen von Watch Them Die und bieten auf ihrem Debüt brutalen Thrash. Die räumliche Zugehörigkeit zur BayArea spiegelt sich aber kaum hörbar im Sound der Band wieder, zumindest nicht im eigentlichen Songwriting. Dennoch: das Leben selbst ist schliesslich auch härter und brutaler geworden und genau so klingt denn auch der BayArea-Sound anno 2004. Sänger Pat Vigil brüllt sich die Galle aus dem Rachen und lässt schon erahnen, dass es bei Live-Konzerten des Fünfers sicherlich nicht zimperlich von statten geht. Das hatte sich sogar derart schnell rumgesprochen, dass bereits der vierte Gig eine BayArea-Headliner-Show war. Die Fangemeinde Watch Them Dies wuchs schnell an und soll sich nun auch im alten Europa bilden.
Gemäß der Maxime "Selbstvertrauen ist zeitgemäß" wollen Watch Them Die "alles, was sich ihnen in den Weg stellt, hinwegblasen". Auf der letzten US-Tour soll ihnen das gelungen sein, allein das macht schon neugierig. Das Vorhaben, eines der wildesten Debüt-Alben bis zum heutigen Tage auf den Markt zu werfen, ist ihnen sicher gelungen, jedoch ist das Quintett damit gleichzeitig in die Fänge der Langatmigkeit geraten. Überlange Tracks schließen eine Wiedererkennung oder gar Orientierung auf diesem Output praktisch aus, ein wenig mehr Dynamik hätte dem Album besser zu Gesicht gestanden.
Freunde der klanglichen Dauergewalt können hier bedenkenlos zugreifen, alle anderen werden schnell angenervt sein. Aber vielleicht ist es genau das, was Watch Them Die bezwecken: love us or hate us!
Oliver Kämper
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